Der Höhenbach:

Zum mittelalterlichen

Königsteiner Industriekanal

Königsteins

„dingliche Stadtgründungs-Urkunde“

Anlässlich der Studien zur Wasserversorgung des jüdischen Ritualbades (Mikwe) im Hause Gerichtstraße 15 („Judenbad“) in Königstein/Ts. - Vorläufige Zusammenfassung entsprechender Recherchen, die aber noch nicht abgeschlossen sind -

8. November 1991, Wolfgang Erdmann

Nach den von Dr. Thea Altaras erhobenen Quellen zur Geschichte des Judenbades in Königstein, das sich von 1837 bis zum Jahre 1902 im Hause Gerichtstraße 15 befand, ist das Ritualbad, das zwischenzeitlich vollständig freigelegt wurde und sich als weitestgehend erhalten erwies, von einem vorbeifließenden Straßenbach mit Wasser für die kultische Nutzung versorgt worden; dies war - wie für Kultbäder vorgeschrieben - ein „fließendes“ Wasser. Es trieb auch die nebengelegene Obermühle an, deren Müller (Steinmetz), wie von Dr. Altaras anhand der Aktenlage ermittelt, gegen die jüdische Gemeinde zu klagen und/oder finanzielle Entschädigungen einzufordern suchte. Der damalige Amts- und Badearzt Dr. H. J. E. Ferdinand Küster (1791-1854) hatte mit einem Gutachten über das Wasser und das Anwesen (damals: Ölmühlweg 1) der jüdischen Gemeinde zum Kauf und zum Umbau des ehemaligen Waschhauses geraten.

Im Nachgang war nur wenig über den Straßenbach und dessen ursprüngliche Gerinne in der Stadt Königstein zu ermitteln, da in der 2. Hälfte des 19. und der ersten des 20. Jahrhunderts derart grundsätzliche Änderungen an der Hydrologie Königsteins vorgenommen und vorhandene Reste (verlegend) verrohrt wurden, dass heutige wie ältere Pläne (z.B. 1903) diesbezüglich nicht mehr aussagekräftig sind sowie ferner auch die Erinnerungen älterer Bürger schon nicht mehr ausreichen, um direkt den Zustand um und bald nach 1800 zu rekonstruieren, welcher zur Einrichtung der Mikwe im Hause Gerichtstraße 15 führte bzw. die Mikwe dann ein gutes halbes Jahrhundert speiste.

So war man auf die (heimat-)geschichtliche Literatur angewiesen, welche freilich der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Hydrographie Königsteins keinerlei monographische Aufmerksamkeit gewidmet hat. Verstreut finden sich vereinzelte, eher generelle Äußerungen zum Königsteiner Bachsystem, zumeist in Zusammenhang mit den Mühlen, welche aber entweder „vor“ oder „hinter“ der Stadt lagen, sprechen wir in der Fließrichtung des Wassers. Daher scheint das Wesentliche zum Verlauf, zur Datierung und der städtebaulichen Relevanz des Königsteiner Stadtbaches überhaupt nicht bekannt zu sein, da er offenbar niemals Gegenstand historischen Fragens war.

Um dies nun zielgerichtet auf die Fragestellungen hinsichtlich des „Judenbades“ bereitzustellen, wurde versucht, mit einem ersten Zugriff auf die zur Verfügung stehende Literatur sowie die Bild- und Planquellen ein Gesamtbild zu entwerfen und dieses auch an den allgemeinen Verhältnissen zu messen, damit das Ergebnis als üblich oder abweichend für die jeweilige Zeit bewertet werden kann. Dazu wurden etliche Quellen ausgewertet und der „allgemeinen“ Literatur gegenübergestellt, was eine umfangreiche Kommentar-Darstellung ergab. Diese steht Dr. Altaras als Grundlage ihrer Bearbeitung zur Verfügung.

Deren Ergebnisse für die mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Verhältnisse sollen indes, da sie für die Königsteiner Stadtplanung, Wirtschafts- und allgemeine Geschichte relevant sind und überdies die Königsteiner Verhältnisse als geradezu für das späte Mittelalter exemplarisch erwiesen, mittelfristig in einem wissenschaftlichen Aufsatz dargestellt und ggf. auch in einem Zeitungsartikel popularisiert werden; zudem ist eine „historisch betrachtende“ Geländebegehung mit dem Verein für Heimatkunde für 1992 geplant. Damit soll der historischen Hydrologie ­Königsteins über den aktuellen Anlass hinaus, den Zufluss für das „Judenbad“ charakterisieren zu können, diesem bisher nicht hinreichend beachteten und bewerteten Thema Königsteiner Vergangenheit gerecht werden.

Der Erkenntnisstand wäre dahingehend zusammenzufassen, dass der Königsteiner Höhenbach - so wird dies Gewässer allgemein, aber nicht durchgängig genannt, da er auch unter der Bezeichnung „Küchenbach laufen kann, obwohl eigentlich ein Teil des Reichenbaches in seinem ursprünglichen Verlauf diesen Namen beigelegt bekommen hat - ein künstlich angelegtes Gewässer ist, das geradezu als „mittelalterlicher Königsteiner Industrie-Kanal“ angesprochen werden kann.

Geschaffen wurde er entweder noch im ausgehenden 13. Jahrhundert oder in den ersten beiden Jahrzehnten des 14. Jahrhunderts. Auf alle Fälle ist er als obrigkeitlich angeordnet zu betrachten. Seine Anlage stellt, gemeinsam mit der Verlegung der Straße Frankfurt - Köln parallel zum künstlichen Bachlauf, die Voraussetzung auch zur Anlage der gewerblichen und händlerisch strukturierten Vorstadt Königsteins im 14. Jahrhundert dar, dem „T(h)al“. Somit kann und muss in ihm auch die planerische Grundlage für den eigentlichen Ort Königstein gesehen werden, zur „Stadt Königstein“, da das Reichslehen der „Vorburg“, heute in Erkenntnis der Besiedelungschronologie „Altstadt“ genannt, nur der Siedlungskern (nach Verlegung im 12. Jahrhundert?) war und keinen „städtischen“ Charakter hatte, da als „Suburbium“ zur Burg gehörig. Diese Maßnahme zur Hebung des Residenzortes der Herren von (Bolanden-) Falkenstein durch diese selbst fügt sich in die Stadtgründungswelle des ausgehenden 13. und beginnenden 14. Jahrhunderts gut ein und dürfte im zeitlichen Zusammenhang mit der Stadterhebung des Ortes im Jahre 1313 zu sehen sein. Ob dabei der bereits prosperierende Ort der Tal-Stadt das Stadtrecht für den Anteil des Reichslehens „Vorburg“ nach sich zog oder ob derartige Meliorationen des Vorgeländes auf dem Allodgut der Herren von Falkenstein als Ausweitung des Ortes zu Frankfurter Stadtrecht betrachtet werden müssen, ist chronologisch anhand der mageren Quellenlage nicht eindeutig auszumachen; zu vermuten ist jedenfalls eine enge Verquickung bei Bevorzugung einer so gearteten Stadterweiterung, aber zeitlich vor Erteilung des Stadtrechtes liegend, da ein solches ohne die gewerblich-händlerische Struktur des Gesamtortes kaum sinnvoll gewesen und vergeben worden wäre.

Demnach kann die Bedeutung des künstlich angelegten Höhenbaches für Königstein gar nicht überschätzt werden: Der mittelalterliche Königsteiner Höhenbach ist ein stadtkonstituierendes Element, sozusagen eine dingliche „Stadtgründungsurkunde“. Deswegen wäre eine Unterschutzstellung der vorhandenen Reste als Bodendenkmal und ergänzend im Bereich Gerbereistraße / Woogtalstraße als bauliches Ensemble zum Bestandsschutz dringend anzuraten! Ferner wäre wohl auch darüber nachzudenken, ob bei den Vorhaben einer neuen Verkehrslenkung, der Neugestaltung des „Alten Marktplatzes“ vor dem Schlosstor [= „Altes Rathaus“] und der Verlängerung bzw. Umgestaltung der Fußgängerzone in der Hauptstraße nicht als weiteres stadtgestalterisches Element nach dem Vorbild von Freiburg im Breisgau ein offenes Gerinne angelegt werden sollte. Dies wäre ja nicht etwa ein nostalgisierendes Freiburg-Zitat, sondern sichtbarer Rückbezug auf die eigene Geschichte und die eigenen Stadtwerdungsgrundlagen.

Als mittelalterliches Wasserbauwerk hat der Königsteiner Höhenbach nur sehr wenige nichtklösterliche Parallelen, deren Anfänge freilich früher liegen; genannt seien die Städte Villingen und Freiburg i. Br., welche bei der Diskussion um die Gründungen der Herzöge von Zähringen eine Rolle spielen („Zähringerstädte“), der Almkanal von Salzburg und die hochmittelalterlichen Stadtbäche Goslars, Münchens und Braunschweigs. Die Königsteiner Anlage ist strukturähnlich manchen von Zisterzienser-Konventen geschaffenen oder veränderten Hydrologien; insbesondere sind grundsätzliche Ähnlichkeiten zum Wetter-Kanal der nahegelegenen Abtei Arnsburg festzustellen, der aus dem weiteren Zeitraum um 1200 stammend vermutet werden darf. Bezüglich einer städtischen Praxis bietet der Salzburger Almkanal des 12.-15. Jahrhunderts das beste Parallelbeispiel, wenn dieses Wassersystem auch von gänzlich anderer Dimension ist. Schließlich wäre hinsichtlich der Wasserherkunft und der daraus resultierenden Wasserqualität anzumerken, dass der Königsteiner Höhenbach den Forderungen von Aegidius Romanus (respektive Egidius Colonna) entspricht, die jener, an italienischen Verhältnissen orientiert, 1277/79 in seinem Fürstenspiegel aufstellte und die im 14. Jahrhundert geradezu Allgemeingut wurden.

Der Königsteiner Höhenbach erhielt (und erhält noch) sein Wasser aus dem Reichenbach abgeleitet, mutmaßlich im Mittelalter schon mittels eines Wehres. Die Ableitung liegt unterhalb eines mittelalterlichen Mühlenplatzes in der Nähe der Falkensteiner Burg. Mit sehr geringem, also sorgfältig aus nivelliertem Gefälle wird der Kanal am Falkensteiner Burgberg entlang geführt. Dazu waren zum Teil Felsabbrüche wie auch Geländeanhebungen im Trassenbereich notwendig. In der Nähe der Stadt (untere Adelheidstraße bzw. Ellasprudel) betrieb der Höhenbach eine Walkmühle, die 1441 erstmals und damit relativ spät in den Quellen Erwähnung findet. Sodann wurde er auf dem schmalen Sattel zwischen den Falkensteiner und Königsteiner Burgbergen geführt, vorbei am landesherrlichen Turnierfeld (dieses heute unter dem innerstädtischen Parkplatz an der Haupt- Ecke Georg-Pingler-Straße noch unterhalb des dort mit seinen Fundamenten im Boden verborgenen Kapuzinerklosters aus dem 17. Jh.) und parallel zur verlegten Straße. Mit zunehmendem Anstieg des König­steiner Burgberges musste die Kanaltrasse weiter nach Norden geschoben werden, um das Gefälle zu halten (also näher zur heutigen Hauptstraße hin). Hinter dem Stadttor der Talstadt, dem „alten“> Obertor (Hauptstraße 22/31) verlief der Höhenbach durch die Hintergrundstücke der südlichen Bebauungszeile relativ dicht hinter den Häusern der Straßenbebauung. Er querte sodann den alten Marktplatz vor dem „Schlosstor“. (Zum weiteren Verlauf siehe unten).

Ob der Höhenbach auf der Strecke zwischen Walkmühle und dem Einlass in die Tal-Stadt beim alten Obertor die für 1457 erwähnten drei (Metall-) Schleifmühlen betrieben hat - eine vierte war damals im Bau -, ist derzeit nicht überprüfbar, Muss aber vermutet werden, wenn auch nicht für alle vier Schleifmühlen. Sie waren aber schon 1558/59 verfallen und arbeiteten nicht mehr. Die Stadterweiterung nach Südosten überbaute das Gelände; der Höhenbach floß nun in den hinteren Teilen der Grundstücke auf der Südseite der heutigen Hauptstraße. Zugleich hatte man einen Abzweigungsarm geschaffen, der durch das neue Obertor (Hauptstraße 3) als offenes Gerinne in die Stadt geführt wurde. Dieser Straßenkanal lag höhenmäßig tiefer als der Hauptfließ in den Hintergrundstücken, so daß jedes Anwesen Brauchwasser aus diesem unter Ausnutzung des „normalen“ Gefälles entnehmen und das nicht gebrauchte Wasser („Überwasser“) nach vorne in den Straßenkanal als Abwasser (nicht im modernen Sinn als Schmutzwasser!) ableiten konnte. Dieses „Leitersystem“ hat zumindest während der ganzen Stadterweiterung des 17. Jahrhunderts bestanden. Ob man auch in der Talstadt des 14. Jahrhunderts den Straßenkanal als Nebenfließ des Höhenbaches weitergezogen hat, muß derzeit offen bleiben, ebenso auch die Frage nach einer Doppelfließigkeit über den Marktplatz. Wahrscheinlich ist, daß man auf den (heutigen) Grundstücken Hauptstraße 27-33 Vorder- und Hinterfließ wieder vereinigte und als einziges Gerinne auf der ursprünglichen Trasse weiterführte und über den Markplatz leitete, dort vielleicht verdolt oder teilverdolt.

Von dort zog der Höhenbach in den schmalen Bebauungsabstand der frühneuzeitlichen Häuser entlang (heutige) Woogtalstraße einerseits und Gerbereistraße andererseits, in die „Ehgasse“, somit legte er die Bebauungsgrenzen für die heutigen dortigen Häuser fest, die jünger als der Lauf des Höhenbaches anzusetzen sind. Zuteilen ist das Bett dort noch vorhanden und mit großen Steinplatten abgedeckt, zuteilen ist der Kanal dort einbetoniert. (Bis zur Jahrhundertmitte des 20. Jh. (!) war hier auch noch ein Wasserrad vorhanden, das die Nähmaschinen der Schuhfabrik bis an die Jahrhundertwende angetrieben hatte. Mit Überlauf ins Woogtal (später die hauptsächliche Wasserabführung) bog der Höhenbach dann in die Haintürchenstraße um und führte wieder als offenes Gerinne bis unterhalb der Einmündung zur (heutigen) Gerichtsstraße, nämlich vor der nördlichen Häuserzeile. Mit einem Trassenschwenk nach Norden zwischen den Anwesen Haintürchenstr. 2 und Gerichtstraáe 15 floß es der Obermühle (Gerichtstr. 17) zu, die auf halbem Abfall zum Talgrund des Woogtales lag/liegt und die so einen erheblichen Wasserabsturz als Kraftquelle ausnutzen konnte. Im Bereich des Überlaufs an der oberen Haintürchenstraáe (vor dem heutigen Krankenhaus) wurde (von Anfang an?) der Höhenbach wiederum in zwei Gerinne geteilt. Ein zweites Fließ floß dann auf den Hintergrundstücken der nördlichen Haintürchenstraßenbebauung ebenfalls der Obermühle zu. Dieses Hinterfließ lag unterhalb des Niveaus des Vorderfließes, so daß auch hier ein „Leitersystem“ möglich war, allerdings mit dem Straßenkanal als Hauptfließ und dem Kanal im Hintergelände für das Über- bzw. Abwasser. In der Obermühle vereinigten sich beide Fließe, indem die Wässer rechtwinklig zusammentrafen und möglicherweise eine Turbine trieben, ehe sie ein oberschlächtiges Rad bedienten. Die Obermühle lag bereits außerhalb des städtischen Berings, so daß das Gebäude Gerichtstraße 15 das „letzte“ innerhalb der Stadt war, das Wasser aus dem Höhenbach beziehen konnte. Diese Möglichkeit bestimmte das Gebäude auch als Waschhaus, ehe es von der jüdischen Gemeinde als Haus für ihre Mikwe übernommen und umgebaut wurde. Ob es als Waschhaus zum Rentamt (heute Amtsgericht, 1720-1727) errichtet wurde oder später nach Abbruch des Untertores (1816), ist noch offen und muß sich durch weitere Archivstudien erst erweisen: Es bestehen aber Möglichkeiten, dies anhand des Bestandes des Wiesbadener Hauptstaatsarchives zu klären, insbesondere anhand der Bauaufnahmen staatlicher Gebäude in Königstein 1805/06 (Abt. 3011, Nr. 3662), womit auch die Flußrichtung des Höhenbaches eine erneute Bestätigung für die Zeit des frühen 19. Jahrhunderts finden könnte.

Es ist deutlich, daß der Höhenbach bzw. seine beiden Fließe als offenes Gerinne durch die ganze Stadt geflossen waren, ehe man für die Mikwe Wasser zum kultischen Bad abnehmen konnte. Dabei wurde es nicht nur für Wasserkraftumsetzungen genutzt, sondern es hat nachweislich auch den Gewerben gedient und ist als „Überwasser“/“Abwasser“ durch die Häuser und im offenen Gerinne durch Straßen und Ehgasse gelaufen. „Rein“ im Sinne heutiger Trinkwasserqualität war es allemal nicht und auch nicht mehr so „sauber“ wie vor Eintritt in die Stadt am Obertor. Diese Selbstverständlichkeit gilt es zu berücksichtigen, wenn man das gutachterliche Urteil des Mediziners Dr. Küster auf Wahrheitsgehalt, Zeitbedingtheit oder Parteinahme zugunsten des nassauischen Staates hin zu bewerten hat.

Literatur zur Beurteilung der historischen Relevanz des Königsteiner Höhenbaches als eines „künstlichen“ Gewässers

  • (Eine Monographie über den Höhenbach liegt nicht vor; die einzelnen Splitter in der heimatkundlichen Literatur sind zu verstreut und widersprüchlich sowie das Problem nur randlich behandelt, als daß die betreffenden Titel hier genannt werden könnten. Die folgenden Angaben sind nur ein knapper Auszug aus den bereits erstellten Literatur-Kommentaren!)
  • (Hubert Faßbender, Hrsg.) Königstein in Vergangenheit und Gegenwart, aus Anlaß der 650-Jahr-Feier der Verleihung der Stadtrechte herausgegeben von der Stadtverwaltung Königstein/Taunus, Königstein/T. 1963. (Siehe bes. die Beiträge von Otto Stamm, Friedrich Stöhlker, Karl Weißbecker und Walter Menges.)
  • Berent Schwineköper: Beobachtungen zum Problem der „Zähringerstädte“, in: Schau-ins-Land 84/85, 1966/67, S. 49-78.
  • Erich Maschke und Jürgen Sydow, Hrsgg.: Stadterweiterung und Vorstadt. Protokoll... (Veröff. d. Komm. f. geschichtl. Landeskde. in Bad.-Württ., Reihe B: Forschh. Bd. 51), Stuttgart 1969.
  • Jürgen Sydow, Hrsg.: Städtische Versorgung und Entsorgung im Wandel der Geschichte (Stadt in der Geschichte, Bd. 8), Sigmaringen 1981. (Siehe bes. die Beiträge von Josef Fuchs, Heinz Dopsch und Ulf Dirlmeier)
  • Dietrich Lohrmann: Mühlenbau, Schiffahrt und Flußumleitungen im Süden der Grafschaft Flandern-Artois (10.-11. Jh.), in: Francia 12, 1984, S. 149-192.
  • Die Wasserversorung im Mittelalter, hrsg. von der Frontinus-Gesellschaft (Geschichte der Wasserversorgung, Bd.4), Mainz 1991. (Siehe bes. die Beiträge von Clemens Kosch, C. James Bond, Paul Benoit und Monique Wabot sowie ferner den „Bildanhang“ - eine Reihe wasserbautechnischer Einzeldarstellungen zu mittelalterlichen Denkmälern unterschiedlichster Ausprägung - von mehreren Autoren als nützlichen Überblick.)