Die Falkensteiner Schanze

Vermutlich 1792. General Custine.

Die Reste einer dreiseitigen ca. 30 Meter ausgreifenden Wallanlage. Nach Südosten spitz zulaufend. Ohne die Bäume hatte man hier vermutlich einen freien Blick nach dem südlich gelegenen Kronberg, bzw. Frankfurt.

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Hier wurden die Mannschaften untergebracht, da man sie nicht alle in den Dörfern einquartieren konnte. Innerhalb der Wallanlage, vermutlich mit einer Palisade gesichert, wurden militärisches Gerät und Versorgungsmittel gelagert. Die Soldaten selbst übernachteten in Zelten. Etwas weiter oben befindet sich eine Quelle (heute Wasserstation). Das Gelände selbst war und ist trocken.

Wikipedia: Nach Custine wurden mehrere Wallanlagen benannt, wie zum Beispiel die Custine-Schanzen in Oberursel am Taunus, die im Herbst 1792 zur Verteidigung Frankfurts angelegt worden waren. Der Bereich der Schanzen ist ein Bodendenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde an die Denkmalbehörden zu melden.        

Entdecker: Christoph Schlott, 2013